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Nach den heissen Temperaturen
der letzten Tage herrschten
beim Auftakt des 900-jähren Jubiläums der Gemeinde Prackenbach am
Freitag -Abend angenehme
Grade und obwohl die
Ortsdurchfahrt gesperrt war, fanden die Besucher Mittel und Wege,
um zum Ort des Geschehens zu kommen, denn alle wollten sie beim
Einzug des dreitägigen Festes dabei
sein, das der Festausschuss mit Bürgermeister Andreas Eckl bestens
vorbereitet und organisiert hatten. Alle
lobten sie den herausgeputzten Ort und
das herrliche Ambiente, das
man sich einfallen ließ, um die Jubiläumstage in unvergesslicher und
guter Erinnerung zu behalten. |
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Das Standkonzert
vor dem Rathaus am Spätnachmittag war der absolute Wahnsinn, als die
Pfahlspatzen, die Stadtkapelle und die Viechtacher Fanfaren sowie ein großer
Stab des Viechtacher
Spielmannszuges einmarschierten und nacheinander
ihr klingendes Spiel vorführten, von
dem nicht nur die bereits eingetroffenen Ehrengäste und große
Abordnungen sämtlicher Gemeindevereine von dem außergewöhnlichen
Schauspiel hellauf begeistert waren.
Ein langer
festlich bunter Zug mit sämtlichen
Vereinsmitgliedern und aller
Anwesenden, begleitet von den vier Kapellen schloss sich in Richtung
Ortsmitte an. Er wurde angeführt von zwei rassigen Pferden aus dem Stall
der Familie Hackl, in dessen Kutsche
Pfarrer Josef Drexler, Staatsminister Helmut Brunner, MdB Alois
Reiner, Bezirksrätin und BM Rita Röhrl sowie Eckls Lebensgefährtin
Manuele und Brauerei-Vertreter Andreas Preißer
Platz nahmen. Die zwei Zelte waren im Nu vollbesetzt, wobei auch
bei den angenehmen Temperaturen
sich viele Menschen im Freien niederließen. Die Stadtkapelle
spielte im Zelt 2 flott auf und
im Zelt beim Pfarrheim sorgte
die Partyband der Woid Rocker für fetzige Musik, während die Bayerwald
Ladies in der lauschigen Weinecke im Pfarrgarten zünftig aufspielten.
Bürgermeister Andreas
Eckl war ganz aus dem Häuschen
über den gelungenen Auftakt
der 900 Jahrfeier und den vielen Gästen und begrüßte in den beiden
Zelten einzeln alle
anwesenden Vereine der Gemeinde Prackenbach
sowie Pfarrer Josef Drexler und dankte
ihnen für ihr Kommen. Ganz besonders freute er sich über den
Besuch der politischen Ehrengäste
und über 19 von 24 Bürgermeistern
der Region, wobei ihm Bürgermeister Dieter Schröffl aus der Nachbargemeinde
Rattenberg ein großes Bild
mit dem Prackenbacher Wappen
überreichte. Ein großes Lob
zollte Eckl den Vereinen und vielen Helfern, die das Jubiläumsfest erst möglich
gemacht hätten, wobei er auch seine engsten Mitarbeiter, den
Festausschuss und den Bauhof erwähnte
und von den Vereinen behauptete, dass er auf sie
sehr stolz sei, denn sie stehen da wie eine eins, wenn man sie
braucht. |
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Prackenbach hat allen Grund zu feiern, meinte
Staatsminister Helmut Brunner und gratulierte ihnen auf das Herzlichste.
Der ganze Ort hat sich mächtig
ins Zeug gelegt hat, merkte er an und dies sei ein lebendiges Zeugnis für
den notwendigen Zusammenhalt in einer Gemeinde, um etwas so Außergewöhnliches
auf die Beine zu stellen, was die Prackenbacher in den drei Festtagen an
den Tag legten. Brunner blickte zurück in die Gebietsreform, als die
ehemaligen Gemeinden Moosbach, Prackenbach und Ruhmannsdorf zusammengelegt
wurden und dies nicht ganz geräuschlos von statten ging. Das gehört zum
Glück der Vergangenheit an, gestand er
und so kann am Wochenende ein großes Fest der Gemeinschaft über
Generationen und Grenzen hinweg gefeiert werden, zu dem er beste Harmonie,
hervorragendes Wetter und eine friedliche Atmosphäre wünschte.
Ich freue mich, dass ich stückweise mit euch
mitfeiern darf, sagte MdB Alois Reiner in seinem Grußwort und
beschränkte sich statt einer langen Rede auf eine herzliche
Gratulation zum Jubiläum mit guten Wünschen für die Zukunft. Nur eins
wollte er den Prackenbachern noch
auf den Weg geben nämlich zu bedenken:
„wenn man zusammen hält , erreicht man am meisten“.
Dazu gehört auch, dass man bei so einem Jubelfest
Personen ehrt, die sich in
der Gemeinde hervor getan haben. So
würdigte Bürgermeister Eckl im Laufe des Abends Alexandra Fleischmann,
die Tochter des Schützenmeisters im
Namen der Gemeinde mit einer Urkunde , welche
sich heuer als Bezirksjugendkönigin
hervor getan hat. Mit
Alexandra Fleischmann kommt nun schon der vierte Gauschützenkönig aus
Moosbach, erklärte Hermann Fleischmann nicht ohne Stolz. .
Auch Siegfried Engl, der Lebensretter von Moosbach
wurde im Namen der Gemeinde ausgezeichnet, der 2013 mit noch zwei Kollegen
einen Mann aus den Flammen rettete und er von Horst Seehofer die
Christophorus -Medaille erhielt. Engl meinte, er sei Feuerwehrmann mit
Leib und Seele und er hoffe, dass diese Tat für die jungen Leute ein
Ansporn zur Feuerwehr ist.
Für den Tag der Betriebe
wurden am Samstag-Nachmittag besonders alle Senioren eingeladen, den der Kindergarten, Franz Mothes
und einige Gruppen mit ihren Darbietungen bereicherten. Voll Freude
konnte der Bürgermeister auch hier ein 400-Mann volles Zelt begrüßen
und unter anderem auch Pfarrer Drexler und Rektor Ulrich Stoltmann mit der
Lehrerschaft sowie die Erzieherinnen und die Leiterin des Kinder- und
Jugendchors. Die Senioren, seien
ihnen wichtig, so dass man auch für sie ein volles Programm
organisierte, so Eckl, wobei auch das leibliche Wohl nicht zu kurz
kam. |
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Zunächst überreichte das Jubelbrautpaar der
goldenen Faschingshochzeit Marianne Mothes und Manfred Vogl dem
Kindergarten St. Georg und St. Johannes einen Scheck über je 750,- €
aus dessen Erlös, die sich darüber sehr freuten. Dann unterhielten die
Kindergarten- und Schulkinder mit Gedichten, Liedern und Spiel die
Senioren , dass es eine Freude war .
Bis sich die Senioren wieder nach Hause aufmachten,
unterhielten Franz Mothes, die Griabign mit der Gruppe Vocale Glissando
die Senioren, so dass diese den
unterhaltsamen Nachmittag sehr genossen. |
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Auch bei den Bergschützen schauten einige Kinder und
Erwachsene vorbei und versuchten sich am Lasergewehrschießen und bei der
Hüpfburg, Kerzenziehen und Kinderschminken waren die Kleinen kaum
wegzubekommen.
Bürgermeister Andreas Eckl dankte zum Schluss den
Kindern und ihren Leitern für die einmaligen Aufführungen und sprach
allen Kuchenspendern und Helfern ein herzliches Vergelts Gott aus.
Dann lud er alle für den Abend noch einmal zum gemütlichen
Beisammensein ein, wenn der
Schirmherr Abt Hermann Josef Kugler der Gemeinde Prackenbach noch
einen Besuch abstattet.
Nach der Ankunft von Abt Hermann Josef
begrüßte Bürgermeister Eckl den Schirmherrn sehr herzlich und
meinte, er freue sich sehr, dass er sich noch Zeit genommen hat, da er am
Sonntag selbst ein großes Fest im Kloster habe.
Der Abt meinte, wenn er
schon Schirmherr ist,(Schirmherr bedeutet Wetter) wollte er wenigstens
noch an einem Tag der
Gemeinde Prackenbach gratulieren und alles Gute wünschen. Sie hat sich in
der langen Zeit gut gehalten und dabei Höhen und Tiefen überstanden,
bemerkte er. „Lebe, wachse uns blühe“ wünschte er für die Zukunft
und Gottes Segen und einen guten Ausklang.
Anschließend drehte der Bürgermeister mit dem Abt noch eine Runde
, denn er wollte ihm das tolle Fest nicht vorenthalten. |
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